Angststörungstest: 5 Wichtige Anzeichen zur Selbstdiagnose

Fühlen Sie sich in letzter Zeit ohne ersichtlichen Grund ängstlich und unruhig? Angststörungen sind bei modernen Menschen äußerst häufige psychische Gesundheitsprobleme. Viele finden es jedoch schwierig zu bestimmen, ob ihre Angst im normalen Bereich liegt oder professionelle Hilfe erfordert. In diesem Artikel werden wir die Hauptsymptome von Angststörungen und Selbstbewertungsmethoden untersuchen.
Was ist eine Angststörung?
Eine Angststörung ist ein Zustand, bei dem übermäßige Sorge, Angst und Anspannung das tägliche Leben beeinträchtigen. Während jeder vorübergehende Angst erlebt, beinhalten Angststörungen anhaltende und unkontrollierbare Gefühle.
Etwa 4% der Weltbevölkerung leiden an Angststörungen, mit den höchsten Inzidenzraten bei Menschen im Alter von 20-30 Jahren. Die meisten Fälle können sich durch Früherkennung und angemessene Behandlung verbessern.
Wichtiger Punkt
Angststörungen sind behandelbare Erkrankungen. Das Erkennen von Symptomen und das Suchen nach angemessener Hilfe ist der erste Schritt zur Genesung.
Angststörungs-Selbstbewertung: 5 Punkte zum Überprüfen
Wenn mehrere der folgenden 5 Punkte auf Sie zutreffen, erwägen Sie eine professionelle Beratung.
1. Anhaltende Übermäßige Sorge
Sich übermäßig über triviale Angelegenheiten Sorgen machen, Worst-Case-Szenarien imaginieren und es schwierig finden, mit dem Sorgen aufzuhören. Aufmerksamkeit ist erforderlich, wenn diese Sorge länger als 6 Monate anhält.
2. Körperliche Symptome
Häufige körperliche Symptome wie Herzklopfen, Schwitzen, zitternde Hände, Muskelverspannungen, Kopfschmerzen und Verdauungsprobleme. Wenn diese Symptome ohne spezifische Ursache wiederkehren, kann es sich um eine Angststörung handeln.
3. Schlafprobleme
Schwierigkeiten beim Einschlafen, häufiges Aufwachen, Albträume und reduzierte Schlafqualität. Oft nachts wegen ängstlicher Gedanken hin und her wälzen.
4. Vermeidungsverhalten
Versuchen, Situationen oder Orte zu vermeiden, die Angst auslösen. Zum Beispiel überfüllte Orte, öffentliche Verkehrsmittel oder Präsentationssituationen meiden.
5. Konzentrationsschwierigkeiten
Schwierigkeiten, sich auf Arbeit oder Studium zu konzentrieren aufgrund ängstlicher Gedanken. Oft geistesabwesend oder leicht ablenkbar.
Arten von Angststörungen
Angststörungen werden in verschiedene Typen unterteilt, jeder mit unterschiedlichen Merkmalen.
Generalisierte Angststörung (GAS)
Erleben chronischer Sorge und Angst in verschiedenen Situationen. Übermäßige Sorge hält im gesamten Alltag an.
Panikstörung
Plötzliche, intensive Angst begleitet von körperlichen Symptomen wie erhöhter Herzfrequenz und Atembeschwerden.
Soziale Angststörung
Extreme Angst, vor anderen bewertet oder blamiert zu werden.
Spezifische Phobien
Erleben extremer Angst vor bestimmten Objekten oder Situationen (Höhen, Tiere, Blut usw.).
Die Beziehung Zwischen Angststörungen und Schlaf
Angststörungen und Schlafprobleme sind eng miteinander verbunden.
- Angst stört den Schlaf, und Schlafmangel verschlimmert die Angst, was einen Teufelskreis schafft.
- Etwa 70% der Patienten mit Angststörungen erleben auch Schlafstörungen.
- Qualitätsschlaf spielt eine wichtige Rolle bei der Linderung von Angstsymptomen.
- Eine entspannende Routine vor dem Schlafengehen zu schaffen hilft, Angst zu reduzieren und den Schlaf zu verbessern.
Selbstpflegemethoden zur Angstlinderung
Dies sind Methoden, die Sie täglich neben professioneller Behandlung praktizieren können.
Regelmäßige Bewegung
Aerobic-Übungen für 30+ Minuten, 3-4 mal pro Woche sind wirksam zur Angstlinderung. Gehen, Joggen und Schwimmen sind gute Optionen.
Atemtraining
Die 4-7-8 Atemtechnik (4 Sekunden einatmen, 7 halten, 8 ausatmen) hilft, akute Angst zu beruhigen.
Achtsamkeit
Meditationspraxis, die sich auf den gegenwärtigen Moment konzentriert, ist wirksam, um den Kreislauf sorgender Gedanken zu durchbrechen.
Koffein und Alkohol Einschränken
Koffein kann Angst verschlimmern, und obwohl Alkohol vorübergehend entspannend erscheinen mag, erhöht er langfristig die Angst.
Schlafhygiene Verbessern
Ein regelmäßiger Schlafplan, dunkle Umgebung und die Begrenzung der Bildschirmzeit vor dem Schlafengehen können helfen.
Wann Professionelle Hilfe Suchen
Es wird empfohlen, einen Fachmann für psychische Gesundheit in folgenden Fällen zu konsultieren.
- Wenn Angstsymptome länger als 2 Wochen anhalten
- Wenn es das tägliche Leben beeinträchtigt (Arbeit, Schule, Beziehungen)
- Wenn Sie Panikattacken erleben
- Wenn Sie Gedanken an Selbstverletzung oder Suizid haben
- Wenn Sie versuchen, Angst mit Drogen oder Alkohol zu lindern
Angst Kann Bewältigt Werden
Angststörungen sind häufige und behandelbare Erkrankungen. Haben Sie keine Angst, Ihre Symptome genau zu erkennen und bei Bedarf professionelle Hilfe zu suchen.
Gute Schlafgewohnheiten und Selbstpflege sind sehr hilfreich bei der Angstlinderung. Beginnen Sie heute mit kleinen Veränderungen.
⚠️ Wichtiger Hinweis
Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken und kann keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung ersetzen. Wenn Sie unter Schlafstörungen oder gesundheitlichen Problemen leiden, konsultieren Sie bitte unbedingt einen Arzt oder Schlafspezialisten.
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